Dienstag, 29. März 2011 – Cali, Rückfahrt nach Bogota und Besuch des In Vitro

Zentrum und Hauptplatz in Cali Kolumbien

Wir sind spät aufgestanden und dann gleich in das Einkaufszentrum gegenüber Enrikes neuen Laden zu einem leckeren Essen. (Exitos)
Eine halbe Stunde bin ich ratschend mit dem Enrike noch vor seinem Lokal gesessen, dann ging es schon los in Richtung Flughafen.

Enrike vor seinem neuen Lokal in Cali Kolumbien

Das Taxi das ich bestieg sollte mich eigentlich zum Busterminal bringen. Die Taxifahrt zum weit außerhalb Cali liegenden Flughafen wäre sauteuer gewesen (circa 40.000 – 50.000 Pesos). Vom Busterminal sollten Busse deutlich günstiger (2000 – 3000 Pesos) zum Flughafen fahren. Also fuhr ich in Richtung Busterminal. Ich ratschte so mit dem Taxifahrer, da meinte er, dass es günstiger wäre, wenn er mich auf einer der Ausfahrtsstraßen absetzen würde, an denen der Bus auch vorbei fahren muss. (Für wen günstiger???) Auf Handzeichen würde der Bus halten und mich eh als einen Touri erkennen mit meinem riesigen knallroten Koffer/Rucksackmuttanten. Fand ich OK und lies mich also an dieser großen Ausfahrtsstraße absetzen, gleich nach einem riesigen Kreisverkehr. Da fuhren tatsächlich viele Busse vorbei. Die Sonne knallte runter, es war genau Mittag. Ich war schweißgebadet mit meiner langen Hose und den Socken und (nach langer Zeit) Turnschuhen. Die FlipFlops waren fast schon „festgewachsen“ gewesen so lange hatte ich sie ununterbrochen angehabt. Weiterlesen

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Sonntag, 27. März – verpasste morgendliche Amazonas-Schifffahrt – Essen in Peru – Flug nach Bogota – Weiterfahrt nach Cali

Ausgemacht war, dass ich mich um 05:00 Uhr mit Juan-Carlos  am Hafen treffe, um mit dem Boot raus auf den Amazonas zu fahren. Meine Vorstellung war ein Sonnenaufgang auf dem Amazonas. Ich war pünktlich da. Bin schon viel früher automatisch aufgewacht und konnte daher ganz relaxt losgehen. Auf dem Weg zum Hafen ging ich wieder am Park vorbei, an dem sich jeden Abend diese riesige Anzahl Sittiche oder Papageien treffen und mit einem unglaublich Lärm die Platzverteilung auf den Bäumen ausdiskutieren, oder, noch den letzten Schwatz halten, bevor es ans Schlafen geht. Das sind tausende an Vögeln, die offensichtlich tagsüber im Wald lebt, aber am Abend aus unerklärlichen Gründen lieber in Leticia, genau in den Bäumen dieses Parks schlafen. Die waren teilweise auch schon wach und flogen laut kreischend und schwatzend in ersten Formationen ihre Runden. Ansonsten waren recht wenig Leute auf der Straße unterwegs. Am Markt und am Hafen dann schon mehr. So einige lieferten offensichtlich ihre Ware per Schiff an und schleppten sie hoch zum Markt. Wer allerdings fehlte war Juan-Carlos.

Morgendliche Szene kurz vor Sonnenaufgang am Amazonas in Leticia Kolumbien

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Samstag, 26. März – Amazonas-Tour mit Juan-Carlos

Tourist mit kleinen Anaconda auf den Schultern am Amazonas Kolumbiens bei Leticia

Es ging gegen 08:00 Uhr am Hafen los. Ich war, wie immer in Leticia, bereits sehr früh wach. Ging dann erst mal in Ruhe zum Frühstücken in eines der Lokale, in denen es das „super Brot“ gab… Aber der Kaffee, wie gesagt, der ist wirklich OK. Wenn man alleine unterwegs ist hat man den Vorteil, dass man viel leichter mit den Leuten ins Gespräch kommt. Zum einen mit dem Besitzer des Cafe und seiner hübschen Tochter, zum anderen mit einem sympathischen Mann, der im Auto sitzende, seinen Kaffee und Gebäck zu sich nahm.  Er ist in der Gemeinde der Gesundheitsbeauftragte. Leider hatte er gerade einen Motorradunfall erzählte er  und daher ein kaputtes Bein. Gesundheitsbeauftragter mit kaputtem Bein, ich witzelte ein wenig, er lachte mit. Weiterlesen

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24. und 25. März – die amazonische Kolumbien- Brasilien- Peru-Rundreise

Donnerstag – 110324 verhinderte Fahrt nach Porto Narino zu den Delfinen. Gang nach Tabatinga Brasilien

Boot im Hafen in Tabatinga Brasilien am Amazonas

Ich wachte bereits um 06:00 auf. So gegen 06:45 begann es plötzlich zu regnen. Diese Regen in Amazonien sind wirklich wie Schwallduschen beim Saunagang, nur nicht so kalt. Es hörte diesmal leider überhaupt nicht mehr auf. Eigentlich wollten wir ja gegen 07:00 an der Anlegestelle in Leticia sein, um mit einem schnellen Motorboot die 1 1/2 Stunden nach Porto Narino zu fahren, wo es Lagunen mit Delfinen gab. Das Wetter war nicht danach… Tatsache war, wir wären nach den ersten Metern auf dem Weg zum Hafen pitschnass gewesen, denn es regnete wie aus Kübeln! Die Vorstellung, bei schneller Geschwindigkeit, im Fahrtwind, pitschnass durch den Regen zu fahren, das war auch nicht gerade eine erbaulich Vorstellung. Ich kannte ja das Boot nicht. Hatte mich für alle Eventualitäten vorbereitet und einen zweiten Satz Kleider in Plastiktüte dabei, sowie alle nässeempfindlichen Dinge ausgepackt oder ebenfalls wasserdicht verpackt.
So kurz vor 10:00 lies der Regen etwas nach und als ich kurz aus dem Zimmer sah, da winkte der Jo. Ich ging hin und er meinte, dass es eine coole Idee wäre, jetzt zum Frühstücken zu gehen. Weiterlesen

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Montag + Dienstag, 21. + 22 März – 2. Fahrt nach Minka

Montag in Minka

Gegen 08:00 Uhr bin ich aufgestanden, habe geduscht und da standen auch schon die Herren im Haus, die heute alle Zimmer Des Hostals  ausräuchern wollten, gegen Kakerlaken, Ratten und sonstiges Ungeziefer. Ich gab noch schnell einen Sack in der Wäscherei ab und ging dann runter nach Taganga und fuhr sofort ab in Richtung Santa Marta, ging zum Markt und traf da den Gustavo (Fahrer). Der war aber gerade nicht an der Reihe. Er war auch offensichtlich etwas enttäuscht, dass ich ihm keine Tour in die Sierra Nevada mit seinem Jeep buchen wollte. Eigentlich wollte ich ja noch Frühstücken in Santa Marta, aber ich fuhr sofort mit einem etwas dickeren, recht sympathischen Herren im orangen Hemd, als Fahrer mit seinem wirklich absolut schrottreifen markenmäßig nicht zu identifizierenden „Gefährt“ und zusammen mit einer weiteren Mitfahrerin in Richtung Minka. Weiterlesen

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Freitag – 18. März – Playa Cristal, dann wetterbedingt Playa Concha und Schnorcheln

Eigentlich war für diesen Tag mit Wilson ausgemacht “Playa Cristal“. Es wurde dann doch nur „Playa Concha“, wetterbedingt. Ich war mit Tia Luisa unterwegs, mit im Boot war ein argentinisches sympathisches Pärchen. Sauwindig war es da, man hatte da ständig den Sand in den Augen und Mund. Wenig Sonne. Schlechtes Essen im Restaurant. Alle „Schlepper“ und Verkäufer nannten die Tia Luisa lustiger weise immer „La Padrona“ (die Chefin).
Es gab an diesem Tag für mich kein Schnorcheln am Playa Concha, weil es durch den Wind recht kalt war (subjektiv, denn von der Temperat her war es natürlich trotzdem deutlich über 30 Grad heiß) Es war wieder ein super Wellengang bei der Hin- und Rückfahrt mit dem Boot und Skipper Wilson.

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Dienstag, 15. März – Tayrona Park, Playa Concha mit Wilson

Wir wollten um 09:00 Uhr am Taganga-Strand unten sein um Geld am Geldautomaten abzuheben (bei mir hat das in Taganga NIE geklappt) und dann ein Boot zum Tayrona-Park zu organisieren. Die fahren da meist gegen 10:00 Uhr ab und man kann sich angeblich problemlos ab 09:00 Uhr anmelden. Die Tia Luisa kam aber erst gegen 09:30, was bedeutete, dass es meiner Einschätzung nach an diesem Tag eher nicht mehr funktionieren würde. So trippelten wir runter, da war es dann schon 09:40, der Geldautomat hat natürlich wieder nichts rausgerückt. Da wurde es bei mir dann schon recht eng mit dem Geld. Ich hatte genau noch 3000 Pesos. Das hätte gerade zu einem Superspar-Frühstück gereicht. Weiterlesen

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Montag, 14. März – Ausflug nach Minka, Vegetation pur, pissende Zikaden und Tia MLs Badetechniken

Hundekuss für Jo in Minka bei Santa Marta Kolumbien

Die Katrin war mit dem Jörg bereits recht früh nach Minka aufgebrochen. Wir brachen am selben Tag ebenfalls nach Minka auf, (Tia ML, Jo, André und ich) aber zu deutlich späterer Stunde. André konnte erst ab 09:00, denn, erst dann wurde er an der Rezeption des Hostal Bavaria abgelöst.
Ich habe noch schnell gefrühstückt
im Restaurant bei der Polizei ums Eck und wir fuhren dann mit dem Bus nach Santa Marta. Dort ging es zu Fuß quer durch in die Richtung Markt. Wir fragten uns durch zur Abfahrtsstelle der „Busse“ nach Minka. Weiterlesen

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Der “uns gehts gut” Beitrag

Alles bestens, wir sind unterwegs zur Küste nachdem wir einen Tag in Bogota verbrachten. So Stück für Stück mit dem Bus. Vorgestern Villa de Leyva, gestern San Gil, heute gehts weiter nach Santa Marta.

Es gäbe ausgesprochen viel zu erzählen, aber, im Moment ist keine Zeit das alles aufzuschreiben… Aber ab morgen an der Küste haben wir sicher viel Zeit das nachzuholen.

Eines kann ich für mich jetzt schon feststellen, es gibt für mich mit Abstand kein schöneres Land zum bereisen als Kolumbien. Auch haben wir bis jetzt nur sehr sehr freundliche, interessierte und hilfsbereite Kolumbianer kennen gelernt!

Berni